Hochzuverlässige Lötverbindungen für Leistungselektronik, BGAs und anspruchsvolle Baugruppen
Mit der CCS100 VAC bietet IBL Löttechnik eine leistungsfähige Lösung für das Inline-Dampfphasenlöten mit integriertem Vakuumprozess. Das optionale Vakuum-Modul kann sowohl bei Neuanlagen integriert als auch in bestehende CCS100-Systeme nachgerüstet werden. Dadurch profitieren Elektronikfertiger von einer deutlich reduzierten Voidbildung und einer nochmals höheren Prozesssicherheit, insbesondere bei komplexen Baugruppen und thermisch anspruchsvollen Anwendungen.
„Die Kombination aus der präzisen Wärmeübertragung des Dampfphasenlötens und einem integrierten Vakuumprozess ermöglicht die Herstellung voidarmer Lötverbindungen selbst bei kritischen Anwendungen.“
Olaf Cieply, Global Sales Manager der IBL-Löttechnik GmbH
Während des Lötprozesses wird ein Vakuum von bis zu 5 mbar erzeugt, wodurch eingeschlossene Gase zuverlässig aus der Lötstelle entfernt werden. Das Ergebnis sind homogenere Lötverbindungen mit verbesserter mechanischer Stabilität, optimierter Wärmeleitfähigkeit und höherer Langzeitzuverlässigkeit. Besonders bei Ball Grid Arrays (BGAs), großflächigen Thermal Pads, Leistungshalbleitern, Mehrlagenleiterplatten sowie Baugruppen der Leistungselektronik spielt eine geringe Voidrate eine entscheidende Rolle. Lufteinschlüsse in der Lötverbindung können den thermischen Widerstand erhöhen, die elektrische Performance beeinträchtigen und die Lebensdauer elektronischer Baugruppen reduzieren. Die CCS100 VAC minimiert diese Risiken und unterstützt Elektronikfertiger dabei, höchste Qualitätsanforderungen zuverlässig zu erfüllen.
Wie alle Dampfphasenlötanlagen von IBL nutzt auch die CCS100 VAC die physikalischen Vorteile der Kondensationslöttechnologie. Die Wärme wird durch die Kondensation eines inerten Prozessmediums Galden gleichmäßig auf die Baugruppe übertragen. Da die maximale Temperatur durch den Siedepunkt des Mediums begrenzt wird, ist eine Überhitzung empfindlicher Bauteile ausgeschlossen. Gleichzeitig sorgt die homogene Erwärmung für geringe Temperaturdifferenzen innerhalb der Baugruppe und reduziert thermische Spannungen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass beim Dampfphasenlöten aufgrund der sauerstofffreien Prozessatmosphäre kein zusätzlicher Stickstoff benötigt wird. Dadurch sinken sowohl die Betriebskosten als auch der technische Aufwand für die Prozessgasversorgung.
Mit der Erweiterung um das optionale Vakuum-Modul entwickelt sich die CCS100 VAC zu einer besonders leistungsfähigen Inline-Lötanlage für Hersteller, die höchste Anforderungen an Prozesssicherheit, thermisches Management und die Zuverlässigkeit ihrer elektronischen Baugruppen stellen.
Mit der Erweiterung um das optionale Vakuum-Modul entwickelt sich die CCS100 VAC zu einer besonders leistungsfähigen Inline-Lötanlage für Hersteller, die höchste Anforderungen an Prozesssicherheit, thermisches Management und die Zuverlässigkeit ihrer elektronischen Baugruppen stellen. Die Möglichkeit, bestehende Anlagen nachzurüsten, ermöglicht zudem einen wirtschaftlichen Einstieg in die Vakuumlöttechnologie, ohne die komplette Fertigungslinie ersetzen zu müssen. Über die Dampfphasenlösungen und die dazugehörigen Vakuumoptionen informiert IBL Löttechnik gerne auch in einem persönlichen Gespräch, z. B. auf der EFX 2026 in Stuttgart.